Über mich

Adriana Rozen Unterwegs

Adriana Rozen studierte Grafikdesign am Institut für Wissenschaft und Kunst „Taller Cinco“ in Bogotá, Kolumbien. Zur gleichen Zeit trat sie in die Fakultät für Film und Fotografie an der technischen Universität „Unitec“ ein, um visuelle Kommunikation und Zeitungsjournalismus zu studieren. Während ihres Studiums lernte sie Journalisten kennen, die im weiteren Verlauf noch eine wichtige Rolle in ihrer beruflichen Entwicklung spielen sollten. Sie stieg ins Filmgewerbe ein und beteiligte sich an der Erstellung von Fernsehdokumentationen, bis sie schließlich ihre Bestimmung in der Erstellung von Bildreportagen über Länder wie Kolumbien und Israel fand.

Adriana Rozens Lebensweg umfasst bis zum heutigen Tage nicht nur Tausende von Kilometern sondern auch zahlreiche Reisetagebücher über Südamerika, Israel und Europa. Was sie anzieht, sind die Gegensätze: Sie sucht die Leere und die Fülle; das Intime, das Geheime sowie das Öffentliche, gut Sichtbare und Gegensätzliche Landschaften: Still wie die Wüste und übersättigt mit Eindrücken wie die Großstadt.

Bei ihrer Arbeit lässt sie sich von den vielfältigen Ausdrücken des Individuums inspirieren, ihr fotografischer Ausdruck lebt erst durch die bekannten und unbekannten Persönlichkeiten, die sie porträtiert.

Sie erforscht das Lebensfeld der Personen, die sie für die Zeitung interviewt, um so einen individuellen und vielseitigen Eindruck zu gewinnen. Dies ist ein lebendiger Prozess in dem jedes Individuum sein eigener Darsteller ist. Tag für Tag erforschte sie den Süden Israels. Sie lauschte den Anekdoten vieler Menschen. Sie griff die Geschichten auf, suchte und fand Wege ihre Identität sowie ihre Persönlichkeiten respektvoll und zugleich realitätsnah zu portraitieren.

rozen fotografie

Viele ihrer Fotos bilden völlig Alltägliches, andere wiederum den Krieg ab. Orte der Stille – touristische Attraktionen – Heilige Stätten – Kriegsschauplätze. Leben oder Überleben.

Augenblicke, die durch den Blick durch die Kamera für immer festgehalten und gleichzeitig zum Leben erweckt werden.

Für Adriana Rozen ist die Fotokunst die einzigartige Möglichkeit der Spiegelung unserer eigenen wie anderer Gesellschaften, eine Spiegelung von Menschen mit unterschiedlichsten Lebensbedingungen und Kulturen, eine Spiegelung ihrer Seelen, ihrer Ängste, aber auch ihrer Träume.

„Ich fotografiere was ich sehe und auch wovon ich geträumt habe”

Hakol katuv ba'einaim